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Informatikstrategie

"Ohne strategische Planung wäre die Informatik nur teures Flickwerk!"
(Alfred Taudes, WU Wien)

Jedes Unternehmen hat eine Informatikstrategie.

Und wenn sie nur in den Köpfen einiger Mitarbeiter existiert. Der Nutzen einer solchen Strategie ist allerdings zweifelhaft, da sie eine wichtige Voraussetzung nicht erfüllen kann: die Überprüfbarkeit.

Der Knackpunkt ist die erreichte Qualität. Sind alle vorhandenen Einflussfaktoren berücksichtigt? Sind alle relevanten Entscheidungsbereiche strategisch abgedeckt?

Die Grafik rechts oben zeigt, um welche Einflussfaktoren es sich dabei handeln kann. Die Entscheidungsbereiche, die in der Strategie berücksichtigt werden sollten, sind in Form von Leitlinien nachfolgend - beispielhaft - zusammengefasst.

Leitlinien für die strategische Anwendungsplanung

Im Rahmen der strategischen Anwendungsplanung werden die Geschäftsbereiche bzw. die Geschäfts- und administrativen Prozesse definiert, die verstärkt IT-gestützt ablaufen sollen. In Abstimmung mit den Unternehmenszielen wird festgelegt, in welchem Umfang und in welchem Zeitrahmen neue Technologien (z.B. e-Commerce) eingesetzt werden. Es werden grundsätzliche Prioritäten gesetzt.

Organisatorische Leitlinien

Die organisatorischen Leitlinien regeln die Einbettung des Informatikbetriebs in die Unternehmensorganisation. Darüber hinaus stecken sie den Rahmen ab für das Outsourcing informationstechnischer Dienstleistungen.

Informationstechnische Leitlinien

Die informationstechnischen Leitlinien decken die informationstechnische Infrastruktur ab: die Hardware-Architektur, die Anwendungssystemumgebung, die Arbeitsplatz-Infrastruktur, die Netzwerktopologie, den Dezentralisierungsgrad von Daten und Funktionen, die Softwareentwicklungsmethoden und -standards.

Sicherheitstechnische Leitlinien

Auf Grundlage der generellen Sicherheitspolitik regeln die sicherheitstechnischen Leitlinien Art und Umfang der zu treffenden Maßnahmen zur Gewährleistung eines definierten Sicherheitsniveaus im Informatik-Umfeld.

Leitlinien für die Beschaffungspolitik

Die Leitlinien für die Beschaffungspolitik regeln die einzuschlagende Politik bei Outsourcing-Entscheidungen. Sie legen aber auch die Vorgehensweise bei Ausschreibung und Auswahl von IT-Produkten fest.

Leitlinien für die Realisierungspolitik

Die Leitlinien für die Realisierungspolitik beinhalten grundsätzliche Richtlinien für Make-or-buy-Entscheidungen. Des weiteren werden hier Priorität und Tempo der Umsetzung der strategischen Ausrichtung festgelegt.

Kompetenzbereich Datensicherheit

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